VATICAN-magazin

aus dem logbuch des schiffs petri

Tabak im Vatikan: Eine päpstliche Erfolgsgeschichte

Ab dem 1. Januar 2018 dürfen im Vatikan keine Zigaretten mehr verkauft werden. Mit diesem drastischen Schritt findet die jahrhundertealte Tradition einer tabakfreundlichen Haltung seitens der Päpste ein jähes Ende. Der kleine Kirchzenstaat verzichtet damit aber auch auf eine lukrative Einnahmequelle

von Ulrich Nersinger

Der alte Kirchenstaat erfreute sich im letzten Jahrzehnt seines Bestehens (1860–70) in Großbritannien keiner allzu großen Wertschätzung. Er wurde als rückständig gescholten, als ein Land mit schweren wirtschaftlichen und politischen Defiziten gegeißelt. Doch die harsche Kritik an den Verhältnissen im weltlichen Herrschaftsgebiet des Heiligen Vaters galt scheinbar nicht für alle Bereiche. So soll ein einflussreicher Earl bei einer Sitzung des House of Lords dem Duke of Norfolk, dem Vorzeigekatholiken im anglikanischen England, zugeraunt haben: „Vom Tabak aber, da versteht euer römischer Oberpriester sehr viel!“


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