Ende der Schonzeit

Exklusiv-Gespräch des VATICAN-magazins mit Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst

In der am Mittwoch (13.11.2013) erscheinenden neuesten Ausgabe berichtet das VATICAN-magazin (Rom/Kisslegg) über ein ausführliches Gespräch mit dem Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.

Paul Badde, Mitherausgeber des Magazins, war der einzige Journalist, der mit dem Limburger Oberhirten während dessen Rom-Aufenthalt in dem deutschsprachigen Anima-Kolleg an der Piazza Navona zusammentreffen konnte.
Tebartz-van Elst gibt in dem einzigen Journalisten-Gespräch, das er seit Verlassen seiner Diözese stattfand, zu, in der Vergangenheit „vielleicht zu oft“ von den falschen Leuten beraten worden zu sein. Es tue weh, wenn man dabei enttäuscht, und erst recht weh, wenn man verraten werde. „Doch dabei werde ich wohl bleiben, zunächst jedem mit diesem Vorschussvertrauen zu begegnen. Diese Überzeugung, dass in jedem Menschen auch das Gute steckt, das sich vermitteln will, will ich mir nicht nehmen lassen. Wenn mir dann wieder eine Hand entgegen gestreckt wird, möchte ich sie auch annehmen.“ Seine kritisierten Entscheidungen im Rahmen des Bauprojekts auf dem Limburger Domberg aber waren fast alle kollegial getroffen worden, auch wenn am Schluss – wie üblich – nur die Unterschrift des Bischofs unter den Dokumenten stehe. Albträume habe er nicht.

Die November-Ausgabe des VATICAN-magazins ist ab sofort hier einzusehen und in gedruckter Form ab dem 13. November an den deutschen Bahnhofs-Kiosken erhältlich.