VATICAN-magazin
Foto: dpa
Der Baum-Ritus in den Vatikanischen Gärten vor Beginn der Amazonas-Synode. Im Hintergrund rechts neben Kardinal Cláudio Hummes Papst Franziskus.

Das Heil kommt von den Juden (Joh 4,22)

Alles andere als Inkulturation: Noch 2007 verwies Benedikt XVI. in Aparecida vor den Bischöfen Lateinamerikas auf Jesus Christus als den, nach dem sich alle Kulturen sehnen. Doch auf der römischen Amazonas-Versammlung im Oktober wurde die Pachamama zum Symbol eines „Geistes der Synode“, der das Heil in den präkolumbischen Kulturen sucht

von Guido Horst

Der Geist der Synode wird uns leiten und führen“, meinte Bischof Erwin Kräutler am Ende der Synode. Der gebürtige Österreicher, der lange Jahre Bischof von Xingu im brasilianischen Teil des Amazonasbeckens war, dachte dabei wohl an drei Veranstaltungen, die im Oktober in Rom „geistbildend“ gewirkt haben: Die Sonderversammlung der Amazonas-Bischöfe über die neuen Wege der Kirche und eine umfassende Ökologie, die 120 Ausstellungen und Veranstaltungen, mit denen die indio-ökologische Initiative „Amazzonia: Casa Comune“ rund um den Vatikan parallel zu den Beratungen in der Synodenaula das „amazonische Gesicht“ der Kirche zeigen wollte, und die Erneuerung des Katakomben-Pakts in der Domitilla-Basilika, mit der sich die neue, nun grün gewendete Befreiungstheologie in der Stadt der Päpste präsentieren wollte.


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