VATICAN-magazin

Titel-Thema

Das sich niemals entleerende Bild

Ein Besuch in Manoppello

von Armin Schwibach

Zur furchtlosen Heimholung vom Antlitz Gottes in die Welt durch Benedikt XVI. kam es natürlich nicht ohne Widerstände. Als der frisch gewählte Papst Ende des Jahres 2005 verkündete, er wolle das Heilige Gesicht in Manoppello aufsuchen, kam es im Gegenteil, wie Erzbischof Bruno Forte von Chieti-Vasto erst im letzten Jahr enthüllte, zu einer „Rebellion der Kurie“, in deren Verlauf dem Pontifex eine „Liste mit zwanzig Gründen“ überreicht worden sei, die ihn davon überzeugen sollten, sich dieses Heilige Gesicht NICHT anzuschauen. Es war diese Zeit der Spannung in den frühen Heldenjahren vom Pontifikat Benedikts, in der sich der Philosophieprofessor Armin Schwibach mit einer Intervention an dessen Sekretär Georg Gänswein wandte, die wir mit freundlicher Genehmigung des Autors hier erstmals öffentlich und für alle Zukunft dokumentieren.

Rom, 27. Juli 2006

Hochwürdigster Herr Prälat Gänswein!

Die Erinnerung an Ihren 50. Geburtstag gibt mir die Gelegenheit, noch einmal sowohl auf die Geschichte als auch auf meine Erfahrung und nachgehende Reflexion über das Ereignis des „Volto Santo“ von Manoppello vor Ihnen einzugehen. Anlässlich des in der deutschen Öffentlichkeit und bei den Gläubigen immer größer werdenden Interesses für das, was als eine Urreliquie bezeichnet werden kann, und natürlich vor allem anlässlich des angekündigten Besuchs des Heiligen Vaters, habe ich in der heutigen Ausgabe der Tagespost (27. Juli 2006) einen längeren Beitrag veröffentlicht. Dabei versuchte ich, das Gesamt der sowohl positiven als auch kritischen Fragen auseinanderzusetzen, um den Lesern einen vertieften Zugang zu dem zu vermitteln, was das Geheimnis, die Wirklichkeit und Wirksamkeit dieses Bildes darstellt. Um präzise sein zu können, musste ich natürlich nach Manoppello fahren.


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