VATICAN-magazin

Christliche Kunst

Die goldene Basilika

Nicht die obersten Kirchenmänner hatten hier ihren Sitz, sondern Venedigs wahre Herrscher, die Dogen. Mit ihrer Hauskapelle, dem Markusdom, demonstrierten sie ihre Macht in- und außerhalb der Lagune in einem Bau, dessen Bilderschatz im Abendland einmalig ist

von Natalie Nordio

Giovani Antonio Canal, gen. Canaletto, „Der Kanal vor San Marco an Christi Himmelfahrt“, 1732, Royal Collection, Windsor.
Foto: Visipix

Der schönste Weg nach Venedig ist ohne jeden Zweifel der Seeweg mit dem „Vaporetto“, dem venezianischen „Wasserbus“, vom Lido über den Canale della Giudecca. Wenn sich langsam am Horizont aus den Wassermassen die Spitze des Campanile, die Zinnen und Arkaden des Dogenpalasts und dahinter die bauchigen, von Kreuzen bekrönten Kuppeln des Markusdoms abzeichnen, kommt man in den Genuss einer der mit Abstand schönsten Kulissen der Welt. Zwischen Dogenpalast und dem Palazzo gegenüber, in dem die altehrwürdige „Biblioteca Nazionale Marciana“ seit dem sechzehnten Jahrhundert ihren Sitz hat, stehen zwei rote Granitsäulen.


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