VATICAN-magazin

Von Bahnhof zu Bahnhof

#Fürmich

von Alexandra Linder

Eine Diskussion im Zug (erstaunlich, es gibt da manchmal noch Menschen, die nicht virtuell, sondern real miteinander sprechen!). Die Argumente gehen hin und her, das Thema ist recht interessant. Bis einem der Gesprächspartner, der schon eine Weile geschwächelt hat, die Argumente komplett ausgehen und er das Ganze mit einem Satz abstürzen lässt: „Das ist ja alles richtig und die Zahlen stimmen auch, aber für mich bleibt das trotzdem so.“ Diese faktische Kapitulationsaussage kommt einem in Diskussionen immer öfter unter, erlegt in der Praxis jedes noch so stichhaltige Argument und am Ende die Diskussion an sich – denn über „für mich“ kann man nicht diskutieren. Und jeder Widerspruch wäre ein persönlicher Angriff, ja, eine regelrechte Diskriminierung. Rede dir ruhig den Mund fusselig, ich weiß, deine Argumente sind gut und richtig, ich kann ihnen nichts entgegensetzen, ist mir aber egal, für mich gilt das nicht, basta.


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