VATICAN-magazin

Offener Brief

Liebe Maria,

vielleicht hätte ich Dir doch schon eher schreiben sollen. Der Mai wäre eine Gelegenheit gewesen, ein Monat in dem Du eigentlich in besonderer Weise verehrt wirst. Aber was sich da zuletzt ereignet hat, hier unten bei uns in der Kirche, das hat nicht mehr viel mit Dir zu tun. Auch wenn man Deinen Namen werbewirksam benutzt hat. Stichwort: Maria 2.0. Darum schreibe ich Dir heute, und ich gebe zu, mir ist nicht ganz wohl dabei. Ein Brief an Dich eignet sich nicht, um loszuledern. Von hirn- und herzlosen Haudrauf-Aktionen haben wir in der Kirche ohnehin schon genug. Wenn ich Dir heute schreibe, dann vielmehr, um Dich um Beistand zu bitten. Die Auseinandersetzungen, die die Kirche ernsthaft zu zerreißen drohen, gewinnen zunehmend absurde Züge. Erneuerung durch Gottesdienst- und Eucharistie-Boykott: Das kann doch nicht ernst gemeint sein, möchte man meinen. Leider ist es das. Das macht mich fassungslos. Und ja, ganz ehrlich, auch ratlos.


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