VATICAN-magazin

Offener Brief

Lieber Johannes Paul I.,

Ihnen zu schreiben, macht mich verlegen. Ich würde es nicht wagen, dürfte ich nicht hoffen, dass gerade Sie mich verstehen. Wenn einer weiß, wie es sich anfühlt, offene Briefe an bekannte Persönlichkeiten zu schreiben, dann sind Sie es. Bevor Sie am 26. August 1978 als Nachfolger von Paul VI. zum Papst gewählt wurden, haben Sie selbst solch fiktive Briefe geschrieben. Das entlastet einerseits. Denn sie kennen das Ringen um die richtigen Worte. Andererseits liegt die Hürde sehr hoch. Ihre Briefe waren voller Poesie, Tiefsinn und Weisheit. Nur große Geister können so einfach über wichtige Dinge schreiben. Das bleibt unerreichbar. Aber die Gewissheit, dass Sie die Schreibsituation kennen, ermutigt mich, diese Zeilen an Sie zu richten.


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