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Literatur mit Geist und Seele

Mystiker der Sprache

Peter Handke: Schuldig oder unschuldig?

von Stefan Meetschen

Man könnte es sich leicht machen mit Peter Handke, dem Nobelpreisträger 2019, der am 6. Dezember 1942 als uneheliches Kind der slowenisch-stämmigen Kärtnerin Maria Siutz und des deutschen Wehrmachtsoffiziers Erich Schönemann in Griffen, Kärnten, zur Welt kam. Seit der Schriftsteller im Zuge des Kosovo-Konflikts öffentlich Solidarität mit dem serbischen Staatspräsidenten und Kriegsverbrecher Slobodan Miloševic zeigte, wird die einstige Lichtgestalt der modernen deutschsprachigen Literatur entweder als „Sänger des großserbischen Reiches“ verspottet oder als politischer Wirrkopf beschimpft. So berechtigt die Kritik auch sein mag, es wäre eine fahrlässige Verkennung des literarischen Stellenwertes des Autors. Denn Politik war für Peter Handke niemals das Wesentliche.


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