VATICAN-magazin

Heiligtümer der besonderen Art

Wo das Herz Bayerns schlägt

Die Anfänge des Marienheiligtums Altötting liegen im Dunkel. Doch Hunderte von Votivtafeln zeugen von einem Ort voll der Gnade

von Barbara Wenz

Bildunterschrift
Foto: Barbara Wenz

Ein Besuch der Gnadenkapelle in Altötting ist zu jeder Jahreszeit ein eindrucksvolles Erlebnis. Vielleicht aber gibt es doch so etwas wie einen idealen Moment, um zur ersten Messe des Tages bei der heiligen Gottesmutter zu gehen: Kurz nach Weihnachten, in den ersten Tagen des Jahres, kurz vor Tagesanbruch, wenn es draußen noch dunkel ist und klirrender Frost im Zusammenklang mit dichtem grauen Nebel die Anlage mit Raureif wie überzuckert hat, drinnen die Kerzen all das Silber und Gold aufglimmen lassen und neben dem Gnadenbild noch der Weihnachtsbaum steht, geschmückt mit Lametta und roten Kugeln. Im vorderen Teil des Kapellenschiffleins am linken Seitenaltar ist noch die Krippe aufgebaut: Menschwerdung und Mutterschaft, nicht voneinander zu trennende Mysterien, erfahrbar in der Düsternis eines grauen Januarmorgens. Nur wenige Pilger feiern zu dieser Zeit die Messe mit, später dann herrscht draußen kein Getriebe, einige Geschäfte und Restaurants haben zur Winterpause geschlossen.


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