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Von Bahnhof zu Bahnhof

Zwischen Inklusion und Exklusion

von Alexandra Linder

Die Türklinke ist merkwürdig tief angesetzt. Wenn man aber mitten in der Nacht in ein Hotelzimmer stolpert, macht man sich keine Gedanken darüber. Boxspringbett mit Niederhöhe ist ja auch normal inzwischen. Die Überraschung ist das Badezimmer – genauso groß wie das Zimmer selbst! Man kann sich anstoßlos auch zu mehreren Personen hin-, her- und umdrehen, herumkugeln, tanzen, auch die bodengleiche Dusche hat eine Traumgröße und einen Bewegungsspielraum, der sich in vielen anderen Bädern auf Sardinenwenden beschränkt. Da stimmt doch etwas nicht. Die letzte Preiswerthotelerfahrung im Budgetbereich-Doppelzimmer bot Dreißig Zentimeter-Gänge zwischen Betten und Wänden, Mini-Waschbecken ohne Ablage, dafür mit freiem Blick auf Bettgenossen, und eine Dusche, die ebenso wie das Waschbecken ins Zimmer integriert, aber immerhin mit blickdichter Glastür versehen war. Nur das hellhörige Zum-mich-Umdrehen-gehe-ich-ja-nicht-da-rein-Klo konnte man als separat bezeichnen. Warum dann hier diese verschwenderische Bauweise?


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